Braucht jedes Unternehmen eine Namensstrategie?

Jeder Mensch hat einen Namen. Aber auch Firmen, Produkte und Dienstleistungen brauchen Namen, die der Kunde sich merkt und die positive Assoziationen bei ihm wecken. Namen können deswegen nicht einfach unüberlegt ausgewählt werden. Jedes Unternehmen muss sich Gedanken über eine Namensstrategie machen, denn der Unternehmensname ist das Fundament einer Marke, sozusagen Identitäts- und Sinnstifter in einem.

Struktur ins Namenskonzept bringen

Eine Namensstrategie ist dazu gedacht, das unternehmerische Markenportfolio zu strukturieren. Bestehende Namen werden in einen Zusammenhang gebracht und die Namensstrategie legt fest, welche Produkte in Zukunft welchen Namen erhalten und nach welchem Namensmodell. Entscheidende Fragen in diesem Prozess sind „In welcher Sprache sollen die Produkte benannt werden? Sollen Produkte unter einer Dachmarke zusammengefasst werden? Oder sollen alle Produkte einen eigenständigen Namen erhalten? Sollen deskriptive Namen verwendet werden?“
Die Namen, die im Zuge einer Namensstrategie erarbeitet werden, müssen zum Unternehmen passen. Denn im Idealfall bleiben sie unverändert und für einen längeren Zeitraum bestehen. Das Ziel einer Namensstrategie muss immer die logische Strukturierung von Markennamen und das Vereinheitlichen von Produktnamen sein. Auf diese Weise schaffen Unternehmen Transparenz in ihrem Namenssystem, was im Endeffekt wieder eine positive Auswirkung auf die Außendarstellung eines Unternehmens hat.

Transparentes Namenssystem steigert Wiedererkennungswert

Strategie

Eine Namensstrategie ist sozusagen ein Konzept für das Benennen von Markennamen. Dies trägt zur Identitätsstiftung eines Unternehmens bei. Die Namen sagen etwas über Produkte, deren Eigenschaften, Beschaffenheit und Qualität aus. Sind die Produkte einheitlich benannt, trägt das ganz wesentlich zum ersten und meist auch bleibenden Eindruck bei. Am Beispiel der Fahrradindustrie lässt sich beobachten, dass die Namen der Fahrräder einem Konzept folgen. Die Namen ähneln sich im Aufbau und geben Auskunft über Produkteigenschaften. Riese & Müller hat sein elektrisches Lastenrad Load genannt. Der Name verrät dem Kunden bereits, was ihn im Endeffekt erwartet, ein Fahrrad, das große Lasten transportieren kann. So kann sich der Kunde die Produkte besser einprägen. Für das Unternehmen bedeutet dies einen höheren Wiedererkennungswert der eigenen Produkte. Diese einfache und übersichtliche Benennung schafft letztendlich Akzeptanz bei Kunden und Mitarbeitern. Strukturen und Zusammenhänge lassen sich durch Namenssysteme transparenter gestalten.

Der Name ist das Aushängeschild für Unternehmen

Hat ein Produkt einen Namen, steigt die emotionale Bindung. Ein Name, sei es für ein Unternehmen oder ein Produkt, steht für Eigenschaften und Werte, mit denen sich der Kunde identifiziert. Anhand eines Namens kann der Kunde Produkte oder Marken wiedererkennen, was Orientierung und Sicherheit schafft. Ein Name ist das Aushängeschild für Unternehmen und daran knüpft sich auch der Marktwert. Produkte müssen durch den Namen positiv auffallen und beim Kunden im Gedächtnis bleiben.

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